Seit Mitte Februar ist der DAT-Report 2016 der Deutschen Automobil Treuhand GmbH als PDF-Datei verfügbar. Der Report erscheint seit 1974 jährlich und hat das Ziel, den deutschen Neu- und Gebrauchtwagenmarkt zu analysieren und Veränderungen gegenüber den Vorjahren zu erkennen sowie Auskunft über Reparatur- und Wartungsverhalten von Fahrzeugbesitzern zu geben.Ausgewählte Aussagen aus dem DAT-Report 2016: Hohe Zustimmung zum eigenen Automobil (Seite 7 im Report)

Über 90% aller knapp 4000 für den DAT-Report befragten Endverbraucher bestätigten die Aussage «Ja, es ist heutzutage notwendig, ein Auto zu besitzen». Die Top-3-Gründe der rund 1200 Pkw-Halter: Individuelle Mobilität, Notwendigkeit für den Beruf/Wohnsituation, erhebliche Zeitersparnis.Carsharing ist keine Alternative zum eigenen Automobil (Seite 9 im Report)

Für 88% der befragten Pkw-Halter käme Carsharing als Alternative zum eigenen Auto nicht infrage. Besonders der hohe Aufwand, den Standort des jeweiligen Pkw zu ermitteln, das fehlende Angebot am eigenen Wohnort sowie das Unbehagen, ein Fahrzeug mit jemand anderem zu teilen, waren die Top-3-Begründungen. Zuverlässigkeit ist das Kriterium Nr. 1 beim Autokauf (Seite 36 im Report)

Neu- und Gebrauchtwagenkäufer schätzen v.a. zuverlässige Automobile. Dies stand bei beiden Käufergruppen an Platz 1 der Kaufkriterien. Bei den Neuwagenkäufern folgte das Aussehen, dann der Preis. Bei Gebrauchtwagenkäufern der Preis, dann das Aussehen. In diesem Zusammenhang wurden beim Markenhandel besonders viele Gebrauchtwagen mit Garantie erworben (86%). Auf dem Privatmarkt hatten nur 6% eine noch gültige Garantie.

Hohe Stammkundenquote in den Werkstätten (Seite 57 im Report)
81% der befragten Pkw-Halter waren Stammkunden. Das ist eine leichte Steigerung um einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr. Die Werkstattkunden gaben ihren Werkstätten zudem insgesamt sehr gute Noten.

Akzeptanz zum Service bei Räder und Reifen wächst (Seite 66/67 im Report)
Gut ein Drittel der Autofahrer (36%) wechselte die Räder in Eigenregie, 53% liess dies in einer Werkstatt vornehmen. Davon liessen 60% ihre Räder auch einlagern. Besonders die Halter von jungen Fahrzeugen bis vier Jahren nutzten zu 67% dieses Angebot.

Erneuter Rückgang durchschnittlicher Wartungs- und Reparaturkostenaufwand pro Fahrzeug (Seite 77 + 80/81 im Report)
Das Werkstattgeschäft ist und bleibt ein wichtiger Umsatzträger für die Kfz-Betriebe. Pro Fahrzeugwartung lag der durchschnittliche Kostenaufwand bei 235 Euro. Das ist erneut ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (245 Euro). Auch der durchschnittliche Reparaturkostenaufwand ging gegenüber 2014 von 171 Euro auf 162 Euro zurück.

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Automobil Treuhand GmbH vom 12 Februar 2016
Der vollständige DAT-Report 2016: DAT-Report-2016.pdf